Snooker, die Königsdisziplin beim Billard

Snooker wird auf dem riesigen Snooker-Tisch gespielt, mit kleineren Bällen, niedrigeren Banden und engeren Taschen.

Snooker, die Königsdisziplin des Billards hat Ihren hohen Bekanntheitsgrad nicht zuletzt den vielen Fernsehübertragungen zu verdanken. Keine andere Variante des Billard wird so oft auf Sportkanälen übertragen, wie Snooker. Auch die Preisgelder in dieser Sportart erreichen Dimensionen, die man sonst nur von anderen populären Sportarten kennt. Gespielt wird Snooker auf einem höheren und größeren Tisch als beim Karambol oder Poolbillard Spiel. Die Bälle sind um etwa einen Zentimeter kleiner und auch die Banden des Tisches sind den Bällen angepasst und etwas kleiner als bei anderen Billardtischen. Das Snooker-Tuch ist ein spezielles Kammgarn (siehe auch Billardtisch). Ziel des Spiels ist es nacheinander alle Bälle in die Taschen zu spielen. Angefangen wird mit einem roten Ball. Danach muss immer abwechselnd eine färbige Kugel (die wieder auf den Tisch zurückgelegt wird) und eine rote (die in der Tasche bleibt) versenkt werden.

Das geht solange, bis alle roten vom Tsich sind. Danach müssen die färbigen in der richtigen Reihenfolge (gelb, grün, braun, blau, rosa, schwarz) versenkt werden. Macht der Spieler einen Fehler, darf der zweite Spieler an den Tisch und weiterspielen. Bei jedem Spieler werden die erreichten Punkte mitgezählt. Sieger ist derjenige, der nachdem alle Bälle versenkt sind, die meisten Punkte erreicht hat. Folgende Punktzahlen gelten für die versenkten Bälle: Rot=1, Gelb=2, Grün=3, Braun=4, Blau=5, Rosa=6, Schwarz=7
Warum heißt das Spiel Snooker: Ein snooker ist die Situation, wenn ein Spieler den nächsten Ball nicht direkt und in gerader Linie anspielen kann. Auf diese Weise versuchen die Spieler den zweiten Mitspieler zu einem Fehler zu verleiten, um so einen Punkt zu kassieren.

Snooker Geschichte: Die Billard-Variante Snooker wurde erst relativ spät in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert entwickelt

Während man die Erfindung des Billardspiels bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen kann, wurde Snooker erst relativ spät in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Als Ort der Entwicklung wird heute vorzugsweise Indien genannt, wo die britischen Streitkräfte zu dieser Zeit stationiert waren. Unter den Offizieren war es üblich, nahezu jeden Tag mehrere Partien Billard zu spielen, um sich ihre Zeit damit zu vertreiben. Die damals bevorzugte Spielvariante nannte sich ?Black Pool? und wurde mit 15 roten sowie einer schwarzen Kugel gespielt.

Um mehr Abwechslung in das Spiel zu bringen und den Schwierigkeitsgrad etwas zu steigern, begannen die Offiziere damit, dem Spiel weitere Kugeln hinzuzufügen. Neben den bereits erwähnten 16 Kugeln kamen nach und nach eine grüne, eine gelbe sowie eine pinkfarbene Kugel hinzu. Später wurden außerdem noch eine blaue und eine braune Kugel hinzugefügt. Das Snooker-spiel wie wir es heute kennen war damit komplett.
Anfangs existierten allerdings noch keine einheitlich gültigen Regeln für das Snooker Spiel. Daher gründete man Ende des 19. Jahrhunderts die ?Billards Association? in England, um sich dieses Missstandes anzunehmen und weltweit einheitliche Regeln für das Spiel zu erstellen. Erstmals veröffentlicht wurden diese Regeln im Dezember 1900 in London, allerdings entsprachen sie damals noch nicht den heute gültigen Regeln. Der blaue und der braune Spielball beispielsweise wurden erst knapp 20 Jahre später in die Spielregeln aufgenommen. Inzwischen ist Snooker nicht nur eine anerkannte Spielart des Billard, sondern ein Sport, der hohes Ansehen erlangt hat. So werden jedes Jahr hohe Preisgelder in zahlreichen Bewerben ausgesetzt.

Snooker, eine Variante des Billard als beliebte Sportart. geschichtlicher Hintergrund.

Schon sehr lange begeistert Snooker seine Fans. Doch woher kommt der Name Snooker und wie lange gibt es diese Sportart schon? Der Name Snooker kommt aus einer Spielsituation, welche im Billard vorkommt. Dabei befindet sich zwischen dem weißen Ball und dem Ball der angespielt werden muss ein Hindernis (ein anderer Spielball). Der Spieler kann also den Spielball nicht direkt anspielen und muss sich eine andere trickreichere Lösung einfallen lassen. Aus dieser Situation, in der ein Hindernis den Ball sperrt entwickelte sich der Begriff Snooker, der gleichbedeutend für „jemanden behindern“ Auch jetzt noch wird dieser Umstand bei einer Partie durchaus noch so genannt.

Der Spieler wird gesnookert, bzw. er braucht Snooker, um die nötigen Punkte zu erreichen.
Während Billard schon recht früh erfunden wurde (ca. 15. Jahrhundert), wurde Snooker erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Als Ort für die Erfindung wird immer wieder Indien genannt und zwar weil die britischen Streitkräfte zu dieser Zeit dort stationiert waren. Diese spielten eine Variante des Billards, welches sich Black Pool nannte und fügten den 15 roten Bällen nach und nach die färbigen Bälle dazu um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten. Während anfangs noch keine einheitlichen Regeln für das Spiel Snooker existierten, wurde mit Ende des 19. Jahrhunderts die sogenannte „Billard Association“ gegründet, welche weltweit einheitliche Regeln für Snooker aufstellte. Aber bis es die heute gültigen Regeln gab, sollte wieder einige Zeit vergehen, so wurden die Regeln für den blauen und den braunen Spielball erst knapp 20 Jahre später aufgenommen.

 

Snooker in Österreich: Snooker, die besonders trickreiche und unterhaltsame Variante des Billard gewinnt auch in Österreich immer mehr an Bedeutung

Seit jeher begeistert Snooker als besonders trickreiche und unterhaltsame Variante des Billardspiels seine Fans. Doch woher kommt der Name Snooker überhaupt? Wie sind die genauen Spielregeln? Welches Equipment und welche Taktik brauche ich, um erfolgreich Snooker zu spielen? Fragen über Fragen - die wichtigsten davon möchten wir im Rahmen  dieser Webseite kurz, prägnant und einfach verständlich beantworten.
Der Name Snooker stammt ursprünglich aus einer bestimmten Spielsituation im Billard.

Dabei müsste laut den Regularien ein Ball direkt angespielt werden, wobei sich zwischen dem anzuspielenden Ball und dem weißen Spielball ein Hindernis befindet, z. B. eine andere Spielkugel. Der zu spielende Ball kann also nicht direkt angespielt werden, der Spieler muss sich eine andere, trickreichere Lösung überlegen. Aus dieser Situation, in der ein Hindernis praktisch als Sperre für die zu spielende Kugel fungiert, entwickelte sich der Begriff Snooker, was im Englischen soviel bedeutet wie ?jemanden behindern?.
Da das Snooker Spiel im Vergleich zu anderen Varianten des Billard technisch schwieriger auszuführen ist, bietet es für Spieler und Zuschauer eine besonders große Spannung. Vielleicht ist das der Grund, warum sich Snooker insbesondere in seinem Heimatland Großbritannien zur beliebtesten Billard-Variante entwickelt hat. Snooker Turniere werden inzwischen in den größten TV-Sendern übertragen und die Spieler genießen fast schon den Stellenwert eines Popstars.

Verhaltensregeln beim Snooker: Nicht nur das Sportgerät wie das Queue sind wichtig beim Snooker, nein auch die Kleidung spielt eine Rolle

Im Sportbereich kennt man immer wieder Sportarten, die als so genannter "Gentlemen´s Sport" bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um Sportarten, die einerseits ein korrektes Äußeres, dargestellt beispielsweise durch einheitliche, gepflegte Kleidung und Ähnliches erfordern, andererseits auch bezüglich des Verhaltens der Teilnehmer das Einhalten strenger Regeln auferlegen.
Bei Snooker handelt es sich um eine dieser Sportarten, die seit jeher von einem vorbildlichen Verhalten der Spieler sowie deren korrektem Äußeren geprägt ist.

Noch heute ist es beispielsweise vorgeschrieben, dass der Spieler beim Snooker Spiel eine Fliege zu tragen hat. Zwar versuchte man im Jahr 2003 einmal, diese Regel zu lockern, das Spiel mit offenem Kragen konnte sich jedoch letztendlich nicht durchsetzen.
Ähnlich streng ist der Kodex, wenn es um die Fehler eines Spielers geht. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz beim Snooker, dass der Spieler, sofern es seinen Fehler bemerkt, diesen unverzüglich anzeigt. Das gilt übrigens auch dann, wenn der Gegenspieler beziehungsweise der Schiedsrichter diesen Fehler noch nicht bemerkt hat. Fehler können beispielsweise darin bestehen, dass der Spieler unbeabsichtigt mit Teilen seiner Kleidung oder dem Queue eine beziehungsweise mehrere Kugeln verschiebt. Die meisten Snookerspieler halten sich an diese geschriebenen und ungeschriebenen Regeln und verstehen sich als echter Gentleman. Selbstverständlich gibt es immer wieder einzelne schwarze Schafe, diese müssen jedoch seitens des Billard Weltverbandes sehr strenge Restriktionen befürchten