Snooker: Tricks und Strategien

Snooker Tricks und Snooker-Strategien für Ihren Erfold am Snooker Tisch. Werden auch Sie ein Snooker Profi

Im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte haben sich unzählige Taktiken, Tricks und Strategien herausgebildet, mit deren Hilfe Spieler versuchen, eine Snookerpartie für sich zu entscheiden. Die Idee, die direkte Bahn des Gegners durch einen dazwischen gelegten Ball zu blockieren, hatten wir hier ja bereits angeschnitten. Ein weiterer Trick ist das Setzen von so genannten Sicherheitsstößen. So kann beispielsweise versucht werden den weißen Ball sehr weit weg vom anzuspielenden Ball zu legen. Je weiter die Entfernung ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers beim Gegner, Ein solcher Sicherheitsstoß kann aber auch dergestalt ausgeführt werden, dass man die Kugel für den Gegner möglichst nahe an die Bande spielt.

So kann dieser sie nur von oben anspielen, wodurch in der Regel ein großer Teil der Spielpräzision verloren geht und manche Stöße, wie der Rückläufer gar unmöglich werden. . Das gilt übrigens auch dann, wenn eine Kugel auf dem Spielfeld direkt von einer oder mehreren anderen umgeben ist. Der Gegner kann diese dann nicht mehr so anspielen, wie er gerne möchte.

Das ?Snookern? des Gegners, also die gezielte Behinderung seines Spiels, galt bis vor etwa 20 Jahren als Haupttaktik in diesem Spiel. Die gesamte Spielweise verhielt sich also eher defensiv. Und so glichen auch frühere Spiele eher einem Strategiespiel, wie dem Schach, als einem schnellen Billardspiel. Viele Zuschauer empfanden den Snooker-Sport als langweilig. In den neunziger Jahren begannen allerdings einige Spieler, allen voran Stephen Hendry, damit, das Spiel zunehmend offensiver zu gestalten. Das bedeutet, sie versuchten auch sehr schwierige Bälle selbst anzuspielen, anstatt sie durch Sicherheitsstöße dem Gegner zu überlassen. Nun wurde das Spiel lebendiger und vor allem die Fernsehübertragungen profitierten davon. Man hatte aber auch erkannt, dass man den Verlauf des Snookerspiels besser bestimmen und beeinflussen konnte, wenn man selbst am Tisch stand und nicht indem man dem Gegner von Sessel aus, zusah.