Ist ein Uhrenbeweger notwendig?

Brauche ich für meine Armbanduhr einen Uhrenbeweger, oder ist so etwas nicht nötig?

Sie haben eine neue Armbanduhr und Ihre Freunde und Bekannte bewundern natürlich Ihre Uhr. Sehr bald werden Sie die Frage hören: Und hast du schon einen Uhrenbeweger für die Uhr?
Jetzt ist guter Rat teuer? Brauche ich einen Uhrenbeweger? Und wozu brauch ich den überhaupt? Aber wenn die anderen es sagen…Bleibt die Frage, welche Uhrenbeweger benötige ich?
Aber klären wir vorerst die ob Sie einen Uhrenbeweger benötigen: Wenn Sie eine Quarzuhr haben, dann vergessen Sie es gleich wieder. Sie brauchen in diesem Fall keinen. Es reiht eine schöne kleine Aufbewahrungsbox, denn die Quarzuhr hat keine Feder, welche für den Antrieb sorgt, sondern eine Batterie, die einen Quarz schwingen lässt. Haben Sie eine Handaufzugsuhr (bspw. Omega Speedmaster auch bekannt als Monduhr) dann brauchen Sie auch keinen Uhrbeweger, bzw. anders ausgedrückt. Ein Uhrenbeweger wird ihnen in diesem Fall nichts helfen, sie müssen Ihre Uhr sowieso mit der Hand aufziehen.

Haben Sie aber eine mechanische Armbanduhr mit einer sogenannten Automatik, dann könnte der Uhrenbeweger eventuell Sinn machen? Denn bei einer Automatik wird die Feder im Werk einer Uhr über einen Rotor aufgezogen. Dieser Rotor dreht sich, wenn sich die Uhr bewegt. Dies geschieht normalerweise, wenn Sie die Uhr tragen und ihr Handgelenk bewegen. Wenn Sie die Uhr jedoch im Schrank oder im Safe lagern, dann läuft das Werk bis die Feder entspannt ist und bleibt dann stehen.Wenn Sie nun die Uhr das nächste Mal herausnehmen, müssen Sie die Uhrzeit und das Datum neu einstellen. Das kann bei Kalibern mit ewigem Kalender oder komplizierter Datumseinstellung schon etwas mühsam werden. Daher ist es in diesem Fallnützlich, die Uhr auf einem Uhrenbeweger laufenzu lassen, damit diese nie stehen bleibt. Sie müssen lediglich die Uhrzeit etwas korrigieren, falls die Uhr  nicht genau geht.